Familiengericht Leipzig

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Kostenanfrage Gericht-und Anwaltskosten über Kanzlei Kaschube


Wir bieten Ihnen Ihre unkomplizierte Ehescheidung in Leipzig – Lassen Sie sich mit wenigen Klicks unverbindlich eine Kostenübersicht für Ihr Scheidungsverfahren erstellen, wir garantieren Ihnen die geringstmöglichen Kosten durch Beantragung der Reduzierung von 30 % für Ihre einverständliche Scheidung und weitere Abzüge für Ihre Kinder. Wir beantworten Ihnen gern Ihre Fragen sofort per Telefon. Sie erhalten volle Kostentransparenz und damit Kostensicherheit für Ihre Scheidung. Nutzen Sie gern unser gratis Angebot und erhalten Sie unverbindlich und kostenfrei Ihre ersten wichtigen Informationen für die ersten Schritte zu Ihrer Scheidung.

Scheidungsantrag


Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und füllen das Scheidungsantragsformular unverbindlich und kostenfrei aus. Wir übersenden Ihnen einen Kostenvoranschlag, unsere Vollmacht und weitere Informationen zu Ihrer Scheidung. Bei Fragen zu Ihrem Scheidungsantrag, dem Kostenvoranschlag oder Scheidungsfolgen können Sie uns jederzeit telefonisch unter 0341 48 96 98 14 erreichen oder eine Videokonferenz via Zoom oder Skype vereinbaren. Sobald wir die Vollmacht von Ihnen unterzeichnet per email zurückerhalten sowie die Kopie Ihrer Heiratsurkunde, reichen wir für Sie den Antrag ein und übersenden Ihnen diesen. Wir werden Sie in Ihrem Scheidungsverfahren mit fachanwaltlichem Rat begleiten.

Die Verfahrenskostenhilfe
Natürlich besteht auch bei uns die Möglichkeit des Antrags auf die Verfahrenskostenhilfe (früher als Prozesskostenhilfe bezeichnet) bei geringem Einkommen. Über die Kostenanfrage über die Höhe der Gerichts- und Anwaltskosten erfragen Sie automatisch bei uns, ob Sie Verfahrenskostenhilfe erhalten können. Entsprechende Antragsformulare senden wir Ihnen per email zu.
Die dort notwendigen Angaben müssen natürlich belegt werden. Wir unterstützen Sie beim Ausfüllen und beantworten Ihre Fragen
Antrag Verfahrenskostenhilfe Formular
Um Prozesskostenhilfe zu beantragen, müssen ausführliche Angaben zum Einkommen und zum Vermögen gemacht werden.

Bis zu einem Streitwert* von insgesamt 4.000,- Euro kommt in der Regel die Gewährung von Verfahrenskostenhilfe bzw. Prozesskostenhilfe in Betracht, bei mehreren Kindern und/oder hohen Schulden evtl. auch bei einem höheren Streitwert. In diesem Fall werden die Scheidungskosten durch die Staatskasse gezahlt, so dass für Sie bei ratenfreier Gewährung weder Anwaltskosten, noch Gerichtskosten anfallen.
Ab dem 14.02.2013 gibt es neue Freibeträge, die im Rahmen der Prüfung von PKH-Anträgen angesetzt werden.
Sie gelten rückwirkend zum Jahresanfang:

  1. Freibetrag für Erwerbstätige: 201€
  2. Allg. Freibetrag für Antragsteller und ev. Frau/eingetragner Lebenspartner: 442€
    3.Freibeträge für weitere Unterhaltsberechtigte:
    a) Erwachsene: 354,- Euro
    b) Jugendliche (14-18): 338 Euro
    c) Ältere Kinder (6-13):296 Euro
    d) Kleinkinder (0-5): 257 Euro
    Abzugsfähig sind ferner noch Fahrtkosten, Kaltmiete, Heizung, und ev. Schulden, Versicherungen etc.

Die Scheidung wäre bei ratenfreier Bewilligung für Sie ohne Anwalts- und Gerichtskosten.
Das Gericht kann Ihre persönlichen Verhältnisse innerhalb von 4 Jahren ab Gewährung der Verfahrenskostenhilfe nochmals prüfen.
Falls Sie Verfahrenskostenhilfe in Anspruch nehmen wollen, werden wir dies für Sie selbstverständlich beim Gericht beantragen. Bitte füllen Sie hierzu das Formular (Verfahrenskostenhilfe, Prozesskostenhilfe) aus und lassen uns dies zukommen. Dieses übersenden wir Ihnen bereits per email, wenn wir aus Ihren Angaben im Scheidungsformular erkennen können, dass ein niedriges Einkommen besteht. Alternativ finden Sie das Formular auch

Wir können wir Ihnen gerne ein Exemplar per Post oder Fax zusenden.
Falls Sie zu den Scheidungskosten sowie zur Verfahrenskostenhilfe Fragen haben oder Hilfe bei dem Ausfüllen des Verfahrenskostenhilfeformular benötigen, kontaktieren Sie uns telefonisch unter der auf der Startseite angegebenen Telefonnummer.

Auszug Hinweisblatt:
zum Vordruck für die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen, Verhältnisse bei Prozesskostenhilfe – Bitte bewahren Sie dieses Blatt bei Ihren Prozessunterlagen auf – Allgemeine Hinweise

Wozu Prozesskostenhilfe?
Ein Rechtsstreit vor einem Gericht kostet Geld. Wer eine Klage erheben will, muss für das Verfah- ren in der Regel Gerichtskosten zahlen. Schreibt das Gesetz eine anwaltliche Vertretung vor oder ist aus sonstigen Gründen anwaltliche Vertretung notwendig, kommen die Kosten für diese hinzu. Entsprechende Kosten entstehen einer Partei, die sich gegen eine Klage verteidigt. Die Prozesskostenhilfe will Parteien, die diese Kosten nicht aufbringen können,- die Verfolgung oder Verteidigung ihrer Rechte ermöglichen.

Wer erhält Prozesskostenhilfe?
Dazu schreibt das Gesetz vor: ,,Eine Partei, die nach ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Pro- zessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann, erhält auf Antrag Prozess- kostenhilfe, wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aus- sicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint.” Download: Prozesskostenhilfe bei Ehescheidung zp1a

Ehescheidung in Leipzig
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Wir bieten Ihnen mit Scheidung Leipzig Online die Möglichkeit einer günstigen und schnellen Scheidung am Familiengericht Leipzig mit fachanwaltlicher Beratung. Mit dem unverbindlichen Scheidungskostenvergleich können Sie Geld und Zeit sparen.

Die Scheidung online ist für alle Arten von Scheidungen geeignet, insbesondere für einvernehmliche Scheidungen. Wir beraten und vertreten Sie ebenfalls zur Regelung des Kindesunterhalts, des Ehegattenunterhalts sowie des Zugewinns am Familiengericht Leipzig.

Scheidungsantrag jetzt stellen

Was passiert, wenn Sie den Scheidungsantrag Online ausgefüllt und abgesendet haben?

Sie erhalten sofort innerhalb von 24 Stunden einen Kostenvoranschlag sowie Informationen zum weiteren Ablauf Ihres Scheidungsverfahrens und beantworten Fragen zur Scheidung und zum Versorgungsausgleich. Kommt für Sie die Beantragung von Verfahrenskostenhilfe in Betracht, übersenden wir Ihnen die entsprechenden Formulare. Wir senden Ihnen in unserer Antwort ebenfalls unsere Vollmacht zu, mit welcher Sie uns für Ihre Scheidung beauftragen können. Sie unterschreiben die Vollmacht und senden diese mit der Heiratsurkunde und den weiteren angeforderten Scheidungsunterlagen an unsere Kanzlei per Kontaktformular, Email, Fax oder Post zu. Bei Fragen rufen Sie uns einfach an.

Fachanwaltskanzlei für Familienrecht Leipzig

Telefon 0341/48969814

Wir stehen Ihnen jederzeit per email oder telefonisch oder persönlich für alle Fragen zur Verfügung.

Wir fertigen nach Ihren Angaben sofort den Scheidungsantrag für das zuständige Familiengericht und reichen ihn umgehend bei dem für Sie zuständigen Familiengericht ein.

Was ist eine Online Scheidung ?
In Deutschland ist eine Scheidung nur in einem gerichtlichen Verfahren möglich. Ohne die Durchführung eines gerichtlichen Verfahrens kann in Deutschland keine Ehe geschieden werden.
Durch eine “Online Scheidung” sollen der Aufwand für den Mandanten und die Kosten für die Durchführung der Scheidung so gering wie möglich gehalten werden. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kommunikation zwischen Anwalt und Mandant überwiegend über das Internet und Telefon oder per Briefpost stattfindet und in der Regel kein Anwaltsbesuch vor Ort erforderlich ist. Bei Bedarf kann auch bei einer Online Scheidung ein persönlicher Besprechungstermin wahrgenommen werden ohne Mehrkosten.

Gibt es eine kostengünstigere Möglichkeit der Scheidung als Scheidung Online?
Günstiger als Scheidung Online geht es nicht. Wir nutzen für Sie alle Reduzierungsmöglichkeiten aus für eine kostengünstige Scheidung. Lassen Sie sich gratis und unverbindlich einen Kostenvoranschlag erstellen.

Was kostet eine Scheidung ohne Anwalt?
Rechtsanwälte vertreten Sie bei Ihrer Scheidung zu den durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz gesetzlich vorgegebenen Mindestgebühren. Diese Gebühren darf kein Anwalt unterbieten.
Durch einen geringen Streitwert der Scheidung können Sie Verfahrenskosten sparen. Das Kostenangebot ist ohne Gewähr und stellt keine Beratung i.S. des RVG dar, es dient lediglich als Orientierungshilfe.
Der Verfahrenswert wird durch das Gericht festgelegt.

Gibt es eine noch einfachere oder schnellere Möglichkeit der Scheidung als Scheidung Online?
Ein noch einfacherer und schnellerer Weg zur Scheidung als mit einer Online Scheidung bei Scheidung-Leipzig-Online ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften praktisch nicht möglich.

Wie ist die fachliche Qualität und Kompetenz bei einer Scheidung Online?
Sie werden durch Fachanwälte betreut, welche seit über 10 Jahren im Familienrecht tätig sind. Sie können sicher gehen, dass die Qualität der Scheidung Online bei unserer Rechtsanwaltskanzlei mindestens so gut ist wie bei einer “normalen” Scheidung. Der Aufwand und die Kosten sind mit dem Scheidungsscout so niedrig wie möglich.

Was bedeutet Versorgungsausgleich?
Versorgungsausgleich bedeutet, dass die Rentenanwartschaften, die die Eheleute während der Ehe bei der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. privaten Versicherungen gesammelt haben, mit der Scheidung ausgeglichen werden. Auch die Beamtenversorgungen werden geteilt. Jeder Ehepartner hat bei der Scheidung die Hälfte seiner Rentenanwartschaften, die er während der Ehezeit erlangt hat, dem anderen Ehepartner auszugleichen. Der Versorgungsausgleich wurde seit dem 01.09.2009 neu geregelt und wird von Amts wegen bei dem Scheidungsverfahren mit durchgeführt.

Wann wird kein Versorgungsausgleich durchgeführt?
Das Gesetz sieht, anders nach den gesetzlichen Regelungen vor dem 01.09.2009, nicht mehr in jedem Fall einen Versorgungsausgleich vor.
Bei einer Ehedauer von unter drei Jahren, wobei das Trennungsjahr hier mit eingerechnet ist, ist die Durchführung des Versorgungsausgleichs nur noch auf Antrag eines der Ehegatten vorgesehen. Stellt keiner einen solchen Antrag unterbleibt ein Versorgungsausgleich, auch wenn die Rentenanwartschaften erheblich sind.
Bei einer Ehedauer über drei Jahre soll das Familiengericht von der Durchführung des Versorgungsausgleichs absehen, wenn es bei den Eheleuten nur um einzelne, wertmäßig geringe Ausgleichsbeträge geht oder sich bei beiden Ehegatten bei gleichartigen Rentenansprüchen ähnlich hohe Ausgleichswerte ergeben. Die Wertgrenze liegt bei derzeit ca. 25 Euro als monatlicher Rentenbetrag.

Kann auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden?
Nach dem neuen Scheidungsrecht können die Eheleute im Scheidungsverfahren eine Vereinbarung schließen, dass der Versorgungsausgleich ausgeschlossen wird und somit auf die Durchführung verzichten. Nach dem bis zum 31.08.2009 geltenden Recht musste dies in jedem Fall durch den Richter familiengerichtlich genehmigt werden. Diese Genehmigungspflicht ist nach neuem Recht entfallen.
Das Gericht prüft , ob der Verzicht auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs sittenwidrig oder völlig unausgewogen ist. Dies kann der Fall sein, wenn ein Ehegatte durch den Verzicht über keine hinreichende Alterssicherung mehr verfügt. Wenn jeder Ehegatte eine eigene, ausreichende Altersvorsorge aufgebaut werden konnte oder noch kann, ist der Verzicht wirksam. Diese Altersvorsorge kann bestehen in Form von Ansprüchen in der gesetzlichen Rentenversicherung aus Betriebsrenten oder aus privaten Rentenversicherungen. Darüber hinaus als Kapital-Lebensversicherung oder durch den Erwerb einer Immobilie.
Wenn bereits in einem notariellen Vertrag auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet wird muss nach neuem Recht nicht mehr ein Jahr lang mit der Einreichung der Scheidung gewartet werden. Es kann dann sofort nach der Beurkundung die Scheidung beantragt werden. Die Wartefrist von 1 Jahr nach altem Recht ist weggefallen. Der Verzicht kann durch die Ehegatten auch im Scheidungstermin erklärt werden.

Wie wird der Versorgungsausgleich nach neuem Recht durchgeführt?
Nach dem neuen Recht hat die interne Teilung der Anwartschaften Vorrang.
Wird der Versorgungsausgleich durchgeführt, so gilt nun: Alle in der Ehe entstandenen Versorgungsanrechte im jeweiligen Versorgungssystem werden zwischen den Ehegatten geteilt.
Dadurch soll erreicht werden, dass der zum Zeitpunkt des Rentenbezuges tatsächliche Gegenwert der Versorgung dem zum Ausgleich berechtigten Ehegatten zufließt. Nach der Durchführung des Versorgungsausgleichs erhält jeder der Ehegatten bei den beteiligten Versorgungsträgern ein Versicherungskonto, auch wenn derjenige dort nie eine eigene Einzahlung getätigt hat.
Dies führt dann zu einer im Ergebnis gerechteren Verteilung der in der Ehezeit entstandenen Anrechte auf Betriebsrenten und private Altersvorsorge, soweit diese nicht Kapital bildend sind und damit in de Zugewinnausgleich fallen. Alle Anrechte können mit der Scheidung direkt ausgeglichen werden und spätere Abänderungsverfahren oder die Geltendmachung von Anrechten im so genannten schuldrechtliche Versorgungsausgleich werden überflüssig.
Nur ausnahmsweise erfolgt die Teilung extern.
Wenn die ausgleichsberechtigte Person zustimmt, oder es sich um eine Kleinstversorgung handelt, bei der also ein Betrag von unter 50.-€ monatlicher Rente anfällt (hier gibt es einzelne Ausnahmen), und der beteiligte Rentenversicherungsträger dies beantragt, kann eine Teilung der Rentenanrecht ausnahmsweise außerhalb eines Versorgungssystems (extern) erfolgen. Der Versorgungsträger ist dann verpflichtet, den Gegenwert des Rentenanrechts bei einem anderen Versorgungsträger einzuzahlen. Auch bei vielen Beamtenversorgungen erfolgt die Teilung extern.

Wie verhält es sich mit dem Sorgerecht?
Im Scheidungsverfahren wird nur dann über das Sorgerecht entschieden, wenn dies einer der Ehegatten oder beide Ehegatten gerichtlich beantragen. Wird kein derartiger Antrag gestellt, bleibt es auch nach einer Trennung und Ehescheidung beim gemeinsamen Sorgerecht der Eltern für die gemeinsamen minderjährigen Kinder. Dies ist der Regelfall. Die Einigkeit der Eltern über das Sorgerecht ist Voraussetzung für eine einvernehmliche Scheidung.Nach einer Trennung leben die gemeinsamen Kinder in der Regel entweder bei der Mutter oder beim Vater. Der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, kann bezüglich der Angelegenheiten des täglichen Lebens alleine entscheiden, auch wenn gemeinsames Sorgerecht besteht. Das Sorgerecht wirkt sich praktisch aus bei den besonders wichtigen Entscheidungen betreffend das gemeinsame Kind. Dies ist zum Bespiel die Entscheidung, welche Schule das Kind besucht oder ob im Falle einer Erkrankung des Kindes eine Operation durchzuführen ist und durch welchen Arzt oder in welchem Krankenhaus die Operation bzw. Behandlung zu erfolgen hat. Bei gemeinsamem Sorgerecht müssen diese Entscheidungen durch beide Eltern gemeinsam getroffen werden.Wenn ein Elternteil beantragt, das alleinige Sorgerecht für ein Kind zu erhalten, muss das Gericht prüfen, ob die Übertragung des alleinigen Sorgerechts dem Wohl des Kindes entspricht. Wenn der andere Elternteil dem Antrag zustimmt, muss das Gericht dem Antrag auf Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil stattgeben.Wenn der andere Elternteil nicht zustimmt, muss das Gericht eine Entscheidung zum Sorgerecht treffen. Das Gericht wird in der Regel das Jugendamt einschalten und das Jugendamt wird mit beiden Elternteilen und, sofern das Kind alt genug ist, auch mit dem Kind sprechen. Anschließend wird das Jugendamt gegenüber dem Gericht eine Stellungnahme abgeben, ob es die Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil befürwortet oder nicht.Die Entscheidung des Gerichts hinsichtlich der Übertragung des Sorgerechts hängt von folgenden Faktoren ab: Förderungsprinzip – Bei welchem Elternteil wird das Kind voraussichtlich die besseren Entwicklungsmöglichkeiten erhalten? Für Berufstätige, die wenig Zeit für das Kind haben, wird es gegenüber einem nicht berufstätigen Elternteil schwierig, das alleinige Sorgerecht zu erhalten, wenn der andere Elternteil offensichtlich mehr Zeit mit dem gemeinsamen Kind verbringen kann. Kontinuitätsprinzip ferner prüft das Gericht, ob bei Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil eine Fortsetzung der Erziehungsverhältnisse besteht. Ein Wohnortwechsel, verbunden mit einem Wechsel des Kindergartens oder der Schule und einem Wechsel des gesamten sozialen Umfelds ist negativ. Kindeswille ferner wird der Wille des Kindes berücksichtigt, sofern dieser erkennbar ist. Elternbindung – Zu welchem Elternteil hat das Kind die größere emotionale Bindung ? Geschwisterbindung – Wenn es Geschwister gibt, sollen diese möglichst nicht getrennt werden.

Wie verhält es sich mit dem Umgangsrecht bei der Trennung bzw. Scheidung?
Derjenige Elternteil, in dessen Haushalt das Kind nach einer Trennung nicht lebt, hat das Recht auf regelmäßigen Umgang mit seinem Kind. Häufig entsteht jedoch Streit über die Ausübung des Umgangsrechts zwischen den Eltern.Sofern die Eltern sich nicht auf ein Umgangsrecht einigen können, sollten die Eltern zunächst die Hilfe des örtlichen Jugendamts in Anspruch nehmen. Das Jugendamt wird einen Termin mit beiden Eltern vereinbaren und versuchen, eine Regelung über den Umgang zwischen Eltern zu finden.

Sofern eine einvernehmliche Regelung auch mit Hilfe des Jugendamts nicht erreicht werden kann, kann eine gerichtliche Entscheidung herbeigeführt werden. Diese wird in der Regel so aussehen, dass ein 14tägiges Umgangsrecht, z. B. jeweils freitags nach dem Kindergarten oder Schule bis sonntags 18.00 Uhr besteht und ferner Umgang an zwei Wochen in den Sommerferien und an einem Feiertag zu Ostern und zu Weihnachten Umgang besteht. Nach Erlass eines entsprechenden Gerichtsurteils müssen die dort festgelegten Zeiten genau eingehalten werden. Wir raten den Eltern immer eine einvernehmliche Lösung an und wirken hierauf hin, damit die gemeinsamen minderjährigen Kinder so wenig wie möglich unter der Trennung und Scheidung leiden. Hierzu sollen bei Streitigkeiten zunächst die Beratungsstellen des Jugendamtes in Anspruch genommen werden.

Was kostet eine Online Scheidung?
Die folgende Tabelle zeigt die Kosten bei einer einvernehmlichen Scheidung mit einem Anwalt.

Streitwert* Anwalts- Gerichts- Gesamtkosten
3.000 Euro 621,78 Euro 216,00 Euro 837,78 Euro
4.000 Euro 773,50 Euro 254,00 Euro 1.027,50 Euro
5.000 Euro 925,23 Euro 292,00 Euro 1.217,23 Euro
6.000 Euro 1.076,95 Euro 330,00 Euro 1.406,95 Euro
7.000 Euro 1.228,68 Euro 368,00 Euro 1.596,68 Euro
8.000 Euro 1.380,40 Euro 406,00 Euro 1.786,40 Euro
9.000 Euro 1.532,13 Euro 444,00 Euro 1.976,13 Euro
10.000 Euro 1.683,85 Euro 482,00 Euro 2.165,85 Euro
13.000 Euro 1.820,70 Euro 534,00 Euro 2.354,70 Euro
16.000 Euro 1.957,55 Euro 586,00 Euro 2.543,55 Euro
19.000 Euro 2.094,40 Euro 658,00 Euro 2.732,40 Euro
22.000 Euro 2.231,25 Euro 690,00 Euro 2.921,25 Euro
25.000 Euro 2.368,10 Euro 742,00 Euro 3.110,10 Euro
30.000 Euro 2.591,23 Euro 812,00 Euro 3.403,23 Euro
35.000 Euro 2.814,35 Euro 882,00 Euro 3.696,35 Euro
40.000 Euro 3.037,48 Euro 952,00 Euro 3.989,48 Euro
45.000 Euro 3.260,60 Euro 1.022,00 Euro 4.282,60 Euro
50.000 Euro 3.483,73 Euro 1.092,00 Euro 4.575,73 Euro
65.000 Euro 3.736,60 Euro 1.332,00 Euro 5.068,60 Euro
80.000 Euro 3.989,48 Euro 1.572,00 Euro 5.561,48 Euro
…höhere Scheidungsstreitwerte auf Anfrage …
*
Was bedeutet Streitwert ?
Die Kosten einer Scheidung richten sich nach dem sogenannten Streitwert. Der Streitwert ist abhängig vom gemeinsamen monatlichen Nettoeinkommen beider Eheleute und der Anzahl aller Altersversorgungen.

Die Regel ist:

Scheidungsstreitwert ist das dreifache gemeinsame Monats-Nettoeinkommen der Eheleute
Versorgungsausgleich sind 10% vom Streitwert pro vorhandener Versorgung zusätzlich
Sie möchten die Kosten der Scheidung berechnen, dann können Sie den Scheidungskostenrechner nutzen oder sich einen individuellen Kostenvoranschlag erstellen lassen.
Wie lange dauert es bis man geschieden ist?
Trennungsfrist 1 Jahr bei einverständlicher Scheidung
Trennungsfrist 1 Jahr bei streitiger Scheidung
Sofort – Scheidung ohne Trennungsfrist s.g. Härtefallscheidung
Was kostet mich meine Scheidung? – Wie hoch sind die Scheidungskosten?
Berechnen Sie schnell und online mit unserem kostenlosen Scheidungskostenrechner (auf der rechten Seite) die Anwalts- und Gerichtskosten der Ehescheidung an Ihrem zuständigen Gericht.
Wie kann ich die Kosten einer einverständlichen Scheidung verringern?
Versuchen Sie sich nicht zu streiten – aus Erfahrung können wir sagen, dass alle strittigen Punkte, die bei Gericht geklärt werden müssen die Gerichts- und Anwaltskosten erhöhen.
Den Streitwert gering halten- einigen Sie sich außergerichtlich mit Trennungsvereinbarung bzw. Scheidungsfolgevertrag evtl. notariell beglaubigen lassen.
Sie können bis zu 50% aller Anwaltskosten sparen – durch die Beauftragung nur eines Anwaltes. Derjenige, der den Scheidungsantrag stellt braucht einen Anwalt.
Scheidungskosten können von der Steuer absetzt werden – Setzen Sie sich mit Ihrem Steuerberater in Verbindung.

Wer bekommt die Gerichtskostenabrechnung und wie geht es dann weiter ?
Wenn Ihre Ehescheidungsunterlagen bei Gericht eingereicht sind, zahlt der Scheidungsantragssteller direkt beim Familiengericht die Gerichtskosten ein.
Das Familiengericht sendet Ihrem Ehegatten eine Abschrift des Scheidungsantrags zu. Ab diesem Zeitpunkt ist Ihre Scheidung online rechtshängig.
Ist der Versorgungsausgleich nicht durchzuführen, bestimmt das Gericht umgehend einen Scheidungstermin.

Ist der Versorgungsausgleich durchzuführen, holt das Gericht die Auskünfte der Rentenversicherungsträger ein. Sobald die Auskünfte vorliegen, bestimmt das Gericht den Scheidungstermin.
Wir sind uns in allen Angelegenheiten einig -wie geht es weiter ?
Wenn man sich in allen Dingen einig ist, erstellt man eine einvernehmlichen Scheidungsvereinbarung und geht man damit zum Notar und dann zum Gericht. Ein Anwalt ist bei jeder Scheidung notwendig, aber eben nur einer. Der Richter bzw. das Gericht vollzieht die Scheidung, zu den von den Parteien vereinbarten Konditionen.

Wer bekommt die Kinder, wenn die Beziehung scheitert ?
Bei einer Trennung muß zwischen dem Sorgerecht und dem Umgangsrecht unterschieden werden. Einen Teilbereich des Sorgerechts bildet das Aufenthaltsbestimmungsrecht, d.h. das Recht den Aufenthaltsort der Kinder bestimmen zu dürfen.
Wird ein Kind in der Ehe geboren, haben beide Ehegatten das hälftige Sorgerecht. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Eltern auch nach der Scheidung beide sorgeberechtigt bleiben sollen und somit beide Elternteile gemeinsam bestimmen, wo sich das Kind nach der Trennung aufhält. Beansprucht ein Ehepartner für sich allein das Sorgerecht, so muss er einen entsprechenden Antrag bei Gericht stellen.
Was passiert, wenn sich ein Ehegatte bei einem Scheidungsantrag nicht rührt ?
Reagiert ein Ehegatte überhaupt nicht darauf, dass der andere Ehegatte geschieden werden möchte, kann er es ein wenig rauszögern, aber verhindern kann er es nicht.
Es sieht aber anders aus, wenn das Gericht nach Eingang des Scheidungsantrags dem Ehegatten Fristen setzt oder Gerichtstermine bestimmt. Erfolgt auch hierauf keine Reaktion, wird das Gericht Ordnungsgelder androhen, diese vollstrecken und gegeben falls sogar Erzwingungshaft anordnen.

Wer ist ein Fachanwalt ?
Bedeutung Fachanwälte für Familienrecht und Steuerrecht
Die Berechtigung zum Führen der Fachanwaltsbezeichnung wird von der zuständigen Rechtsanwaltskammer nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) verliehen. Hierzu haben die jeweiligen Rechtsanwaltskammern sogenannte Fachausschüsse gebildet, die mit Rechtsanwälten besetzt sind. Diese prüfen die Anträge auf Erlaubnis zum Führen einer Fachanwaltsbezeichnung und geben ein Votum gegenüber dem Vorstand der jeweiligen Rechtsanwaltskammer zur Entscheidung über den Antrag ab. Es gibt Fachausschüsse, die von mehreren Rechtsanwaltskammern gebildet werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fachanwalt_%28Deutschland%29
Neben unserem Fachwissen und Professionalität legen wir sehr großen Wert auf eine individuelle Beratung und Betreuung. Unser fachlich hohes Niveau der Beratungsleistungen sichern wir durch ständige zertifizierte Fortbildung. Als Ihr Partner verstehen wir uns, der jederzeit für Sie telefonisch und per email erreichbar ist und Ihnen bei allen kleineren und größeren steuerlichen und familiären Problemen des täglichen Lebens fachlich kompetent zur Seite steht.